Vegane Schokolade

Glücklicherweise gibt es vegane Schokolade mittlerweile in großer und weiterwachsender Geschmacksvielfalt. Von Zartbitter- über Vollmilch- bis hin zu weißer Schokolade – dieser süßen Verlockung kann kaum jemand widerstehen. So geht es auch den veganen Naschkatzen. Erfahre in diesem Artikel, was vegane Ernährung überhaupt ist, wie Du vegane Schokolade erkennen und sogar selbst machen kannst. Danach steht dem veganen Genuss nichts mehr im Wege.

Lisa Runge | | 0 Kommentar(e)
Vegane Schokolade

Was ist vegane Ernährung?

Als vegane Ernährung wird eine Ernährungsweise bezeichnet, bei der ausschließlich pflanzliche Lebensmittel verzehrt werden. Auf Lebensmittel und Zusatzstoffe, die tierische Erzeugnisse enthalten, wie zum Beispiel Fleisch oder Milch, wird verzichtet. Teilweise werden auch Produkte, die von Tieren produziert werden, beispielsweise Honig, abgelehnt.
Diese Ernährungsform gelangt immer mehr an Bedeutung. Laut der Allensbacher-Markt- und Werbeträger-Analyse lag die Anzahl der Menschen in Deutschland, die sich selbst als Veganer:innen einordnen im Jahr 2020 bei 1,13 Millionen. Damit waren es 180.000 Personen mehr als in dem Jahr davor.

Auch die wachsende Vielfalt an veganen Produkten zeigt, dass die Nachfrage danach immer höher wird. Von veganen Genießerscheiben, die als Käseersatz dienen, über vegane Pizza bis hin zu veganen Süßigkeiten wird das Sortiment immer größer. Schokoladentafeln, Schokoriegel und Co. ganz ohne tierische Bestandteile überzeugen geschmacklich mit ihrem intensiven Kakaoaroma. Veganer:innen müssen also nicht auf Genuss verzichten.

Daran erkennst Du vegane Schokolade

Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter von veganen Schokoladensorten – sei es Vollmilch-, Zartbitter- oder weiße Schokolade. Die meisten veganen Schokoladen sind mit dem Vegan Siegel (V-Label) gekennzeichnet. Wenn Du sicher sein möchtest, dass Deine Lebensmittel vegan sind, achte auf dieses Vegan-Label. Bei Produkten, die kein V-Label haben, hilft auch ein geschulter Blick auf die Zutatenliste.
Einige dunkle Schokoladen sind beispielsweise durch „Zufall“ vegan, da sie von Natur aus keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten. Während Bitterschokolade normalerweise nur aus Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker besteht, kann Zartbitterschokolade auch vegan sein – sie muss es aber nicht.
Manchmal werden Butterreinfett oder Milchpulver als Zutaten in Schokolade verwendet. Wenn diese auf der Zutatenliste auftauchen, ist die Schokolade nicht vegan. Also, Augen auf beim Schokoladenkauf.

Achtung bei Zusatzstoffen

Auch bei den Zusatzstoffen ist Vorsicht geboten. Diese werden für viele Lebensmittel benutzt. Sie intensivieren den Geschmack, machen die Lebensmittel haltbarer, verändern die Farbe oder stellen eine gewisse Konsistenz her. Leider sind diese Zusatzstoffe manchmal tierischen Ursprungs, da diese günstiger sind als ihre pflanzlichen Gegenstücke. In Europa werden die Zusatzstoffe mit einer E-Nummer gekennzeichnet. Hinter diesen E-Nummern verstecken sich teilweise tierische Zutaten. In vermeintlich pflanzlichen Lebensmitteln können also tierische Zutaten enthalten sein.

Beispiele für häufig genutzte Lebensmittelzusatzstoffe tierischen Ursprungs sind E 120, E 901 und Gelatine. E 120 (Echtes Karmin; roter Farbstoff) wird aus Schildläusen hergestellt. Der Zusatzstoff Gelatine wird aus tierischem Bindegewebe oder Tierknochen gewonnen und ist daher nicht pflanzlich. Und auch der Zusatzstoff E 901 (Bienenwachs) ist nicht vegan und dient häufig als Überzugsmittel von Lebensmitteln, wie zum Beispiel von Schokolade und anderen Süßigkeiten.

Vegane Schokolade bei KERNschmelze

In unserem KERNschmelze Schokoladensortiment findest Du dunkle Schokoladen, die von Natur aus rein pflanzlich sind und keine tierischen Produkte oder tierische Zusatzstoffe enthalten. Fast jede unserer dunklen Schokoladentafeln ist vegan. Sie weisen allesamt einen Kakaoanteil von über 70 % auf und enthalten hauptsächlich Kakaomasse, Zucker und Kakaopulver. Kombiniert mit verschiedenen Nüssen, Nussmischungen oder Nuss-Frucht-Mischungen bilden sie einen Geschmack der Extra-Klasse. Lediglich unsere dunkle Schokolade Sweet & Salty ist nicht vegan, da in der Nussmischung Sweet & Salty Honig als Süße verwendet wird. Am besten ist es daher, wenn Du Dir vorm Kauf von vermeintlich veganer Schokolade genau die Zutatenliste anschaust.

Entdecke unser veganes Schokoladensortiment

Wenn Du Dir die Zutatenliste einiger unserer Schokoladenprodukte durchliest, wirst Du sehen, dass nicht nur die dunklen Schokoladentafeln bei uns vegan sind. Zum Beispiel sind auch der KERNschmelze Riegel Zartbitterschokolade Kaffeesplitter und einige unserer Nussträume ebenfalls rein pflanzlich wie z. B. unser Nuss-Fruchttraum Tanzania Schokolade Pekan-Kokos-Cranberry.
Hast Du mal Lust auf einen kleinen veganen Snack zwischendurch, empfehlen wir Dir den Mini Nussberg Zartbitterschokolade – Zimtapfel Chips.

Vegane Schokolade selber machen

Du möchtest selber kreativ werden? Mit folgendem Rezept lässt sich vegane Schokolade ganz einfach selbst herstellen und mit Deinen Lieblingstoppings aus unserem KERNenergie-Sortiment dekorieren. Du brauchst lediglich drei Zutaten für die vegane Schokolade: Kakaobutter, Kakaopulver und Agavendicksaft.

Wenn Du sie etwas ausgefallener magst, kannst Du sie nach Belieben mit Nüssen, Früchten und Gewürzen kombinieren.

Zutaten

Für 200 g Schokoladentafel benötigst du etwa:

  • 125 g Kakaobutter
  • 50 g ungesüßtes Kakaopulver bzw. Rohkakao
  • 2-3 EL Agavendicksaft oder eine andere vegane Zuckeralternative

Mit der Menge der Zutaten kannst Du auch gerne etwas experimentieren. Wenn Du es zum Beispiel noch schokoladiger magst, verwende mehr Kakaopulver. Magst du es eher weniger süß, nimm weniger Agavendicksaft.

Zubereitung

Vegane Schokolade selber machen ist gar nicht so kompliziert, wie Du vielleicht denkst.
Beginne damit, die Kakaobutter in kleine Stücke zu brechen oder zu hacken. Wenn Du diesen Schritt sparen möchtest, kannst Du die Kakaobutter auch als kleine „Drops“ kaufen.
Schmelze dann die Kakaobutter bei geringer Hitze über einem Wasserbad.
Falls Du Gewürze hinzufügen möchtest, mische sie in der Zeit mit dem Kakaopulver. Rühre anschließend das Kakaopulver zusammen mit dem Agavendicksaft unter die flüssige Kakaobutter. Rühre die Mischung nun so lange bis keine Klumpen mehr zu sehen sind und eine cremige Masse entstanden ist. Je länger Du umrührst, desto cremiger wird die Konsistenz.
Schmecke die Masse ab und füge je nach Geschmack noch Agavendicksaft, Kakao oder Gewürze hinzu. Gib anschließend die flüssige Masse in eine geeignete Form und dekoriere sie nach Belieben mit Nüssen oder Trockenfrüchten.
Lass die vegane Schokolade mindestens zwei Stunden im Kühlschrank fest werden und löse sie dann aus der Form.
Et voilà! – fertig ist deine selbstgemachte vegane Schokolade.

Kleiner Hinweis: Kühl und dunkel gelagert hält sie wochenlang. Im Kühlschrank sogar noch länger.

Deine persönliche vegane Schokolade

Wenn Du Deine Schokolade etwas ausgefallener magst, kannst Du sie in unserem Schokoladen-Konfigurator selbst toppen. Dabei kannst Du im ersten Schritt wählen, welche Schokolade Du bevorzugst – Vollmilch-, Zartbitter-, Ruby oder weiße Schokolade. Entscheidest Du Dich in diesem Schritt für die Zartbitter Schokolade, hast Du schon einmal eine vegane Grundlage. Diese kannst Du ganz nach Deinem Geschmack mit Nüssen, Süßem, Trockenfrüchten und Gewürzen dekorieren. Achte dabei aber genau auf die Zutatenliste der Toppings, um auch sicherzugehen, dass diese rein pflanzlich sind.

Wie Du siehst, gibt es so viele Möglichkeiten, auch als Veganer:in Schokolade zu genießen. Darauf musst Du also nicht verzichten.

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